Freie Wähler laden Elternbeiratsvertreter an Kindergärten zum Gespräch
15 Mütter folgten der Einladung und kamen in Begleitung ihrer Kinder ans Wahllokal um offen über die Situation an den Trossinger Kindergärten zu diskutieren. Die Freien Wähler haben das Thema Kinderbetreuung als Arbeitsschwerpunkt der kommenden Gemeinderatsperiode identifiziert und wollen sich auf diesem Wege ein Stimmungsbild bei den Trossinger Eltern verschaffen.
Nach einleitenden Worten durch Hermann Maier, der für die FW im Kindergartenausschuss sitzt, durften die Mütter ihre Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Anregungen auf Papierkärtchen schreiben und an eine vorbereitete Pinnwand stecken. Zunächst zaghaft, aber dann immer mehr Vorschläge konnten so an der Wand gesammelt werden. Am Ende waren 30 Vorschläge formuliert und eine gute Diskussion unter den Teilnehmerinnern entstanden. Neben Anregungen zu den Öffnungszeiten und Kindergartenbeiträgen fand man auch Wünsche zur Verkleinerung der Gruppengröße und Aufstockung des so genannten Personalschlüssels. Verbesserungspotentiale sahen die Eltern auch bei der Kommunikation aller Beteiligter untereinander.
Im letzten Arbeitsschritt konnten die anwesenden Mütter die wichtigsten Vorschläge mit Klebepunkten unterstützen. Dazu hatte jede drei Klebepunkte bekommen, die dann einzeln oder zusammen auf die wichtigsten Vorschläge geklebt werden konnten. Nach dieser Priorisierung setzten sich drei Vorschläge deutlich von den anderen ab: Eine Senkung der Kindergartenbeiträge, die täglichen Öffnungszeiten bis 17 Uhr und Schwimmunterricht waren der Eltern wichtigste Anliegen.
Von Silke Dreher, Elternbeirätin im Regine-Jolberg-Kindergarten, war zu vernehmen: „Die Veranstaltung war mal ein erster Schritt, jetzt müssen wir sehen wie wir die Kommunikation in der Zukunft verbessern“.
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