Freie Wähler besuchen das Kinderspieleland in Trossingen
Kurz vor der Vollendung steht das Kinderspieleland in der ehemaligen Trossinger Tennishalle. Beim ersten „Probelauf“, bei dem eine illustre Kinder- und Elternschar das Kinderspieleland mit Geräten der neuesten Generation mit Feuereifer in Beschlag nahm, waren auch die Freien Wähler vor Ort und machten sich sowohl einen theoretischen wie auch einen praktischen Überblick des neuen Hallenspielplatzes in der Musikstadt (Hallenspielplatz Trossingen).
Sonja Späth und Arnold Efinger von der Kinderspieleland Trossingen GmbH gaben einen Rück- und Ausblick über die im Jahr 1978 von Arnold Efinger sen. gebaute Tennishalle: „Nachdem der Tennissport rückläufig war und wir Umsatzeinbußen von über 40 Prozent hatten, Spieleländer als Trend aus den USA und auch England sich immer mehr in Deutschland verbreiteten, kam im vergangenen Jahr die Idee, warum nicht aus der 32 Jahre alten Halle ein neues Freizeitangebot in Trossingen zu schaffen“, erklärte Arnold Efinger jun.
Man habe sich dann allerdings schwer getan mit der Nutzungsänderung und der daraus resultierenden Konsequenz eines Anbaus „einer Küche mit professioneller Gastrokücheneinrichtung, sowie behindertengerechten Sozialräumen“. Arnold Efinger sen. lobte aber in diesem Zusammenhang das Verständnis des Trossinger Gemeinderates, der das Bauvorhaben wie bereits vor 32 Jahren den Tennishallenbau befürwortet habe. „Die Gastronomie mit Theke und Sitzplätzen für bis zu 220 Personen ist als SB-Bereich ausgelegt“, somit werden auch einige neue Arbeitsplätze in Küche und Thekenservice geschaffen.
Beim Rundgang zeigten sich die Freien Wähler beindruckt davon, was seit wenigen Monaten in der 2000 Quadratmeter großen einstigen Tennishalle geschaffen wurde, so dass bei den „gestandenen Männern“ gerne das „Kind im Manne“ durchdrückte. Das Bällebad im Kleinkinderbereich für Kinder bis zu drei Jahren überließen sie gerne den Kleinsten, doch beim Kicker waren Männer der Freien-Wähler-Fraktion in ihrem Element. Auch den „Fun Park“, die labyrinthartige Anlage über drei Etagen, die für etwa 150 Kinder Platz bietet, wurde von „außen“ beäugt: „Zu breit und zu schwer für Wellen- und Fallrutsche“, meinte Hermann Maier, dessen Interesse dem Tiefseilgarten mit Holzelementen galt, während Werner Dressler die neueste Generation von Polizeifahrzeugen testete und der Sohn von Marco Gola seinen Papa und seine Mama immer wieder aufforderte „Mehr“. Vom Laufrad bis zur kurvenreichen Fahrt auf der Elektro-Kartbahn hatten es dem kleinen Trossinger alles war Räder hat angetan.
Blickfang bereits beim Betreten des Kinderspielelandes ist ohne Zweifel aber eine Springburg, das „Snappy-Krokodil“, in dessen übergroßem „Maul“ die Kinder riesigen Spaß haben. Für hohe Luftsprünge kleiner und großer Spielelandbesucher sorgen sieben große Trampoline. Über die ersten begeisterten Stimmen von Kindern „super cool“ und Eltern, die an diesem ersten noch inoffiziellen Öffnungstag den Trossinger Hallenspielplatz getestet haben, freut sich die Besitzerfamilie Efinger: „Das ist toll gelungen“, so eine Mutter aus Spaichingen, die ihre vor Freude kreischende Tochter am Auslauf der Röhrenrutsche auffängt, „jetzt haben wir einen kurzen Weg zu einem Hallen-Erlebnisspielplatz und brauchen nicht mehr bis nach Singen oder noch weiter zu fahren“.
Auch Senior Arnold Efinger mischt sich sichtlich zufrieden unter das tobende Völkchen: „Es ist einfach schön, wenn man sieht, wie sich die Kinder freuen“, erklärt er und beim Sektumtrunk mit der Familie, Bekannten, Architekt Paolo Palombo und den Freien Wählern: „Wir feiern heute das Richtfest für das Kinderspieleland, das künftig eine Bereicherung für unser Stadt Trossingen ist“.
„Wenn alles klappt wird voraussichtlich am 20. Februar 2011 die offizielle Eröffnung mit einem Tag der Offenen Tür gefeiert“, ist von Sonja Späth und deren Bruder Arnold Efinger zu erfahren.
Auch die Öffnungszeiten stehen bereits fest: Während der Schulferien, an Wochenenden und Feiertagen jeweils von 11 bis 19 Uhr, während der Schulzeiten von 13 bis 18 Uhr.
Die Eintrittspreise sind wie folgt: Erwachsene und Kinder bis drei Jahre bezahlen drei Euro; Kinder über drei Jahre 6,50 Euro während der Schulzeit. An Wochenenden, Feiertagen und in den Schulferien bezahlen Kinder über drei Jahre acht Euro Eintritt. Ein besonderer Tag ist jeweils der Montag, der „Oma- und Opa-Tag“: Oma und Opa bezahlen den halben Preis.
Auch Kindergeburtstage können im Kinderspieleland gefeiert werden, dazu bieten die Besitzer spezielle Arrangements an. „Der erste Kindergeburtstag ist bereits gebucht“, freut sich Sonja Späth.
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